Der 3DS verfügt über 3 Kameras: 2 Außenkameras für den 3D-Effekt und 1 Innenkamera. Die Innenkamera ermöglicht es problemlos, sich selbst zu fotografieren.
Man kann mit der Kamera bei 3DS-Spielen Fotos von Spielszenen machen und/oder auch die AR-Karten zum Fotografieren nutzen. Diese Möglichkeit werde ich an anderer Stelle noch einmal beschreiben.
Jetzt geht es erst einmal darum, die 3DS-Kamera wie eine normale Digitalkamera zu benutzen. Die Fotos können auf der SD-Speicherkarte abgespeichert werden. Wenn der eigene Rechner über kein SD-Karten-Lesegerät verfügt (wie bei mir), kann man die Karte in jede Digitalkamera einsetzen und diese dann als Lesegerät nutzen. So können die Fotos dann auch auf den PC gezogen werden.
Bei der Kamera kann man verschiedene Einstellungen anpassen: Speicherort, Signalton, Info-Anzeige, Film (z.B. Schwarz-Weiß, Sepia, Negativ usw.), Helligkeit, Kontrast und Schärfe.
Außerdem verfügt die Kamera über die Möglichkeit, unterschiedliche Effekte einzusetzen. Diese Effekte will ich an dieser Stelle einmal genauer beschreiben.
Magie:
Hier pustet man ins Mikrofon. Dann tauchen auf dem Bild z.B. Seifenblasen, Blumen, Noten, Konfetti oder andere Dinge auf und fliegen durchs Bild. Ist richtig lustig.
Morphing:
Dabei nimmt man mit Innen- und Außenkamera gleichzeitig zwei verschiedene Gesichter auf. Die fügt die beiden Gesichter zusammen und macht daraus ein neues Gesicht. Das Ergebnis finde ich schon etwas gewöhnungsbedürftig.
Träumerei:
Sie fügt den Fotos etwas Träumerisches (z.B. Lichteffekte) hinzu.
Restlicht:
Wird bei schlechten Lichtverhältnissen verwendet. Im Prinzip wirkt das wie fotografieren mit Blitzlicht. Allerdings wirkt es nicht so künstlich. Man hat beim Bild eher den Eindruck, bei Tageslicht fotografiert zu haben. Auch den "Rote-Augen-Effekt" konnte ich bisher nicht feststellen. Hier mal einen Vergleich von Fotos ohne und mit Restlicht (Fotos sind etwas unscharft/verwackelt, aber das ist nicht die Schuld der Kamera sondern meine!):
Tunnel:
Die Mitte des Fotos wird hier erhellt und die Ränder dafür abgedunktelt. Dadurch entsteht der Tunneleffekt.
Mysterium:
Ist mein Lieblingseffekt. Hier weiß man vorher nicht, was bei dem Bild herauskommt. Der Bildschirm ist erst einmal schwarz. Allerdings zeigt das Fragezeichen an, ob man sein Gegenüber richtig im Bild hat. Es können z.B. "Spukerscheinungen" auf dem Bild auftauchen. Oder das Bild ist Schwarz-Weiß, verfremdet oder wirkt wie eine Röntgenaufnahme. Es kann auch sein, das Gesichter einen Rahmen aus Licht, Blumen o.ä. bekommen.
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